30/12/2025 0 Kommentare
Kinderkrippenfeier in Hünfeld
Kinderkrippenfeier in Hünfeld
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Kinderkrippenfeier in Hünfeld
Ein Wunder im Lokschuppen – Kinderkrippenfeier begeistert Hünfeld
Einen stimmungsvolleren Auftakt in den Heiligabend hätte es kaum geben können: Zur Kinderkrippenfeier am 24. Dezember um 16 Uhr war der „Alte Lokschuppen“ in Hünfeld bis auf den letzten Platz gefüllt. Rund 500 Menschen kamen zusammen, um das außergewöhnliche Krippenspiel „Das Wunder von Bethlehem im Internet“ zu erleben – und wurden reich beschenkt mit Musik, Humor, Tiefgang und echter Weihnachtsfreude.
Ein besonderer Dank gilt der Stadt Hünfeld, insbesondere Bürgermeister Benjamin Tschesnok, für die Bereitstellung der eindrucksvollen Location. Der historische Lokschuppen wurde durch ein engagiertes Technikteam stimmungsvoll und liebevoll illuminiert und verwandelte sich so in einen warmen, festlichen Raum, der die Weihnachtsbotschaft eindrucksvoll unterstrich.
Insgesamt 45 Kinder standen auf der Bühne – als Schauspielerinnen und Schauspieler sowie im Chor. Der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Regionalkantor Christopher Löbens sorgte mit traditionellen und modernen Weihnachtsliedern für echte Gänsehautmomente. Spätestens beim gemeinsamen Singen war spürbar: Weihnachten verbindet.
Das Krippenspiel erzählte die Weihnachtsgeschichte auf kreative Weise neu: Eine Oma lässt sich von ihrer technikbegeisterten Enkelin mithilfe des Internets nach Bethlehem „mitnehmen“. Szene für Szene wurde die biblische Geschichte lebendig – von Maria und Josef auf Herbergssuche über die Hirten auf dem Feld bis hin zu den Königen aus dem Morgenland. Humorvolle Dialoge trafen dabei immer wieder auf nachdenkliche und tiefsinnige Passagen und machten deutlich, dass das Wunder von Bethlehem auch heute noch Menschen berührt – unabhängig von Zeit und Technik.
Ein besonders rührender Moment war das sieben Wochen alte Jesusbaby, das die Rolle des Christuskindes übernahm und nicht nur die Kinderaugen auf der Bühne, sondern auch im Publikum zum Leuchten brachte.
Einstudiert wurde das Krippenspiel mit viel Herzblut von Corinna Antochin und Gemeindereferentin Ayleen Nüchter, deren Engagement sich in jeder Szene widerspiegelte.
Zum Abschluss sangen alle gemeinsam „Stille Nacht, heilige Nacht“ – ein bewegender Moment der Gemeinschaft, der den Lokschuppen endgültig in eine große Weihnachtsstube verwandelte. Als kleines Giveaway erhielten die Familien ausgeschnittene Sterne mit befestigten Wunderkerzen – ein funkelndes Zeichen dafür, das Licht von Weihnachten mit nach Hause zu nehmen.
Diese Kinderkrippenfeier zeigte eindrucksvoll: Das Wunder von Bethlehem ist zeitlos – und lebt durch die Kinder von heute weiter.



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