Neujahrsempfang der Pfarrei

Neujahrsempfang der Pfarrei

Neujahrsempfang der Pfarrei

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Neujahrsempfang der Pfarrei

Zum Neujahrsempfang hatte die Pfarrei Maria Magdalena Hünfeld ins Pfarrzentrum eingeladen. Darin eingebettet war die Verabschiedung von Gemeindereferentin Helen Puth, die 42 Jahre lang im Dienst als kirchliche Mitarbeiterin stand. 

Einige Grußworte waren an diesem Abend zu hören, zuvor konnten sich die Gäste Chili sin oder Chilli con Carne schmecken lassen. 

Bürgermeister Benjamin Tschesnok begann den Reigen der Grußworte und betonte, dass man manchmal einen Schritt zurückgehen müsse, um mit Anlauf wieder nach vorne zu kommen. Das gelte auch für das kirchliche Leben, wobei hier an der ein oder anderen Stelle neu justiert und der Kompass neu ausgerichtet werden sollte. „Es ist wichtig, nicht stehenzubleiben und zu sagen, früher war alles besser. Vielmehr gilt es, die Herausforderungen mit Zuversicht und Gottesvertrauen anzugehen, die Chancen zu ergreifen, die die Veränderungen bieten und dann das Beste daraus zu machen“, sagte Tschesnok. Er dankte Helen Puth für ihr langjähriges Engagement in der Seniorenhilfe und überreichte ihr einen Blumenstrauß. 

Die Glückwünsche von Nüsttals Bürgermeisterin Marion Frohnapfel überbrachte der erste Beigeordnete der Gemeinde Nüsttal, Clemens Balzer. „Um Zuversicht zu verbreiten, braucht es ein Fundament, und die Kirche bildet dieses Fundament, auf das man bauen und mit dem man wieder zu sich finden kann“, so Balzer. 

Diözesanreferent Stephan Schilling, verabschiedete Helen Puth nach 42 Jahren als kirchliche Mitarbeiterin. Im Fokus ihrer Arbeit habe dabei immer die Seelsorge mit den alten Menschen gestanden, denen sie mit viel Fingerspitzengefühl und Ausdauer stets das Gefühl gegeben habe, ein wertvoller Teil der Gesellschaft zu sein, lobte Schilling. Ebenso habe sich Puth für die Laienpastoral in den Bistumsgremien engagiert und sich dabei nicht gescheut, kritische Fragen zu stellen. „Wir lassen Sie nur ungern ziehen, aber wir lassen Sie mit großer Dankbarkeit und Respekt ziehen“, so Schilling. 

Der Gastgeber des Abends, Pfarrer Dr. Michael Müller, fand ebenfalls lobende Worte für seine scheidende Mitarbeiterin: „Sie gehören zu der Kategorie Menschen, die sehen, wo das Ruder liegt, wenn man in ein Boot steigt. Die braucht es zum Vorankommen in der Kirche, jene, die sich nicht scheuen, auch wenn es mal nass wird“, sagte er. 

Helen Puth erzählte schließlich von prägenden Momenten in ihrer Laufbahn. In 42 Jahren war sie an fünf Einsatzorten tätig und hatte acht Chefs. Sie erinnerte sich an immer neue und vielfältige Aufgabenfelder und herzliche Begegnungen mit vielen Menschen. „Danke für heraufordernde, abwechslungsreiche und erfüllende Jahre“, schloss sie. 

Für den Pfarreirat sprach Hermann-Josef Reus. Die Kirche müsse offen sein für neues, wobei kreative Innovationen in den Kirchorten erfreulicherweise längst begonnen hätten, so Reus. Die Jahreslosung 2026 aus der Offenbarung des Johannes sei dabei überaus passend und eine Stütze, wenn es darum gehe, neue Formate unterschiedlichster Art zu finden: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu“. 

Stephan Schmitt vom Verwaltungsrat wagte einen Blick in das neue Jahr. Über den 18 Kirchen im Pfarrverbund schwebe ein Heizungsproblem. Im Jahr 2026 stehe eine weitere Herausforderung mit dem Immobilienkonzept an. 

Für die musikalische Umrahmung sorgten Christopher Löbens am Piano und Rebecca Haag mit Gesang.

Text und Bild: 

Sabine Burkardt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Hünfeld




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